Vielfalt der Glaubensrichtungen
Besonders beeindruckend war die Zusammensetzung des Publikums: Mitglieder der katholischen und evangelischen Kirchen, der Familienföderation für Weltfrieden und Vereinigung, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sowie Menschen, die sich selbst als Atheisten bezeichneten, sassen gemeinsam im Kinosaal.
Der Film beleuchtet unterschiedliche Perspektiven auf Gott, die Bedeutung der Trinität und Fragen der Spiritualität. Christliche, jüdische und muslimische Traditionen kommen ebenso zu Wort wie atheistische und agnostische Sichtweisen sowie Annäherungen aus Wissenschaft und Philosophie. Persönliche Geschichten aus dem Alltag werden dabei mit den Erfahrungen religiöser Führungspersönlichkeiten verknüpft – ein Zeugnis dafür, wie vielfältig der Glaube erlebt wird und wie er Menschen verbindet.
Bilder, Musik und Texte, die berühren
Mit eindrücklichen Bildern, bewegender Musik und tiefgründigen Texten regte der Film dazu an, über den eigenen Lebenssinn und die eigene Existenz in der Welt nachzudenken. Nach dem Abspann folgte grosser Applaus für die Filmemacher. In der anschliessenden Kommentar- und Fragerunde entstand ein lebendiger Austausch zwischen den Besuchern und den Filmemachern.
Schwester Schultz, Mitglied der Kirche Jesu Christi HLT aus der Gemeinde Kreuzlingen, fasste ihre Eindrücke zusammen:
«Das war ein äusserst eindrücklicher Film. Dieser Film sollte allen Menschen zugänglich gemacht werden, die auf der Suche nach Orientierung und innerem Frieden sind.»
| Temple Square is always beautiful in the springtime. Gardeners work to prepare the ground for General Conference. © 2012 Intellectual Reserve, Inc. All rights reserved. | 1 / 2 |
Begegnungen, die bleiben
Thomas Koch, ebenfalls Mitglied der Kirche und Organisator des Abends, fragte Produzent Andreas Prange, was ihn während der Dreharbeiten am meisten beeindruckt habe. Prange antwortete:
«Mich berühren vor allem die Menschen – ihre persönlichen Geschichten, ihre Zweifel, ihre Hoffnungen, ihr Glaube. In den Begegnungen liegt für mich das Eigentliche. Dort wird aus einer Idee etwas Lebendiges.»
die auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens und ihrem Platz im Universum seien, gab Prange eine nachdenkliche Antwort in Form einer Gegenfrage:
«Was ist der Sinn meines Lebens? – Wenn du bereit bist, dich ein Leben lang auf die Suche zu machen, wirst du Antworten finden. Ich kann nur empfehlen, auf die innere Stimme zu hören – sie ist oft leise, aber sie kennt den Weg.»
Regisseur Stevens Bakos betonte abschliessend:
«Gerade heute, in einer Zeit, in der viele Menschen täglich viel Zeit allein mit «Social» Media verbringen, sind reale Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse besonders wertvoll. Solche Abende wie heute verbinden uns als Menschen wieder.»
Dank an Unterstützer
Ein besonderer Dank ging an Kinobetreiber Herrn Schmölder, dessen grosses persönliches Engagement wesentlich zum Gelingen des Abends beitrug. Mit Geschenken aus der Region und Applaus verabschiedeten Publikum und Organisation die Filmemacher – ein Zeichen dafür, dass «TIRUNITAS» nicht nur gezeigt, sondern als gemeinschaftliches, spirituelles Erlebnis erlebt wurde.