In Frankreich, wo viele Menschen nicht an Gott glauben oder keiner Religion angehören, wächst die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.
„[Die Kirche] verzeichnet in Frankreich derzeit sehr viele Taufen“, erklärte Elder Gérald Caussé vom Kollegium der Zwölf Apostel am Samstag, dem 21. Februar 2026, bei einem Besuch in Paris.
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Er und seine Frau Valérie begannen dort eine mehrtägige Reise quer durch Europa und vertrachten einige Tage im Raum Paris, wo sie einst gelebt hatten und wo Elder Caussé viele Jahre lang als örticher Führer der Kirche tätig gewesen war. Begeleitet wurden sie von Elder Rubén V. Alliaud, Präsident des Gebiets Europa Mitte, und seiner Frau Fabiana.
Bei verschiedenen Versammlungen im Raum Paris, bei denen Elder Caussé sprach, erzählten einige kürzlich getaufte Mitglieder der Kirche, was sie zur Kirche Jesu Christi hingezogen hatte.
„Ich verspürte eine Botschaft des Friedens und der Liebe“, sagte Augustin Lemblé, der sich Mitte Februar hatte taufen lassen. „Und noch bevor ich den Heiligen Geist empfing, wusste ich schon, dass dies der Ort war, an dem ich sein musste. Ich habe das Zeugnis, dass dies der richtige Ort ist.“
Cécile Alves de Freitas, die sich im Juli 2025 hatte taufen lassen, erklärte: „Ich bin wirklich dankbar, dass Elder Caussé darüber gesprochen hat, dass wir das Licht in dieser Welt sein und Jesus jeden Tag bei uns tragen müssen – nicht nur am Sonntag.“
Robin Gaël Buannic, der sich vor einer Woche taufen ließ, sagte: „Mir wurde klar, dass dies die wahre Kirche Jesu Christi ist. Ich war auf der Suche nach einer wahren Kirche, echter Wahrheit, und wollte herausfinden, wer wir wirklich sind, und mir wurde einfach klar, dass dies wirklich die Kirche Jesu Christi ist. Das ist ein großer Segen für mich.“
Elder Caussé betonte, wie wichtig persönliches Engagement und Einigkeit innerhalb der Kirche sind.
„Ich spüre diesen Geist, der uns vereint – durch Christus und für Christus“, erklärte er am Sonntag, dem 22. Februar, bei einer Pfahlkonferenz im Süden von Paris. Er erklärte, dieses Engagement werde durch das Lesen der heiligen Schriften, vor allem des Buches Mormon, gefördert. Er fügte hinzu, er habe ein besonderes Zeugnis von diesem heiligen Buch, da er es schon viele Male gelesen habe.
„Es war zwar vielleicht schon das x-te Mal, dass ich das Buch Mormon gelesen habe, aber ich habe es in einem neuen Licht betrachtet und neu entdeckt“, so Elder Caussé. „Ich kann bestätigen, dass die zentrale Botschaft des Buches Mormon darin besteht, die wahre Erkenntnis von der entscheidenden Rolle Jesu Christi bei der Errettung und Erhöhung wiederherzustellen. Es gibt kein anderes Buch auf der Welt, das ein so reines und klares Verständnis des Erlösungsplans und der Rolle Christi ermöglicht.“
Als Apostel (er wurde im November 2025 berufen) weiht er sein Leben dem Erretter. Seine Hauptaufgabe besteht darin, für den Namen Jesu Christi Zeugnis abzulegen.
„Das Amt des Apostels ist heilig und in der Kirche außerordentlich wichtig“, so Elder Caussé. „Die Apostel sind stets Ihre Brüder. Wir sind stolz darauf, Sie unsere Brüder und Schwestern im Evangelium nennen zu können. Das wird sich nie ändern. … Valérie hat mich darauf hingewiesen, dass es zu meiner Aufgabe als Apostel gehört, im Namen Jesu Christi Güte zum Ausdruck zu bringen. Es geht nicht nur darum, Ansprachen zu halten, sondern auch darum, die gleiche Art von Kontakt zu haben, die Christus mit dem Einzelnen hatte.“
In seinen Botschaften forderte Elder Caussé die Mitglieder auf, weiterhin ihren Mitmenschen zu dienen und ihr Umfeld zu stärken. Er erinnerte daran, dass geistiges Wachstum voraussetzt, dass man jeden Tag seinen Glauben lebt.
„Die beste Art und Weise, Menschen mit der Kirche vertraut zu machen, besteht darin, dies durch ihre Mitglieder zu machen“, erklärte er. „Die Kirche – das sind Sie, meine Brüder und Schwestern.“
Der Apostel erinnerte an die Aufforderung von Präsident Russell M. Nelson, den offenbarten Namen der Kirche zu verwenden, nämlich Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.
„Er beschreibt, wer wir sind – dass wir die Kirche Christi auf Erden sind, die die Jünger sammelt, die er für diese Letzten Tage erwählt hat“, sagte er.
Diese Reise nach Frankreich ist eine Zeit tiefgründiger geistiger Erlebnisse – sowohl für die Teilnehmer als auch für die Caussés. Sie wandeln auf den Spuren ihrer Geschichte, entdecken bekannte Gesichter wieder und geben Zeugnis für Christus – und dies in einem Gebiet, in dem die Kirche starkes Wachstum verzeichnet.