Pressemitteilung

Acht Milliarden Namen!

FamilySearch, der weltweit grösste Genealogie-Dienstleister, hat einen Meilenstein erreicht: Es stehen nun acht Milliarden Namen für die Suche nach Vorfahren zur Verfügung. Das entspricht ungefähr der aktuellen Weltbevölkerung. Es ist gut möglich, dass zwischen einigen dieser Namen und Ihnen eine Verbindung besteht. Die Einträge stammen aus beinahe allen Ländern der Welt.

„Menschen aus allen Kontinenten können ihre Abstammungslinien bis nach Europa zurückverfolgen“, erklärt Torsten Kux, Leiter der Abteilung Familiengeschichte im Gebiet Europa, „und ihnen stehen mehr Möglichkeiten offen, ihre Vorfahren ausfindig zu machen, als je zuvor.“

Dieser Meilenstein konnte jedoch nur „dank neuer Technologien, Partnerschaften mit anderen Organisationen und der Zusammenarbeit von fast einer halben Million online tätigen freiwilligen Helfern“ erreicht werden.

David Rencher, der leitende Genealoge bei FamilySearch, hebt hervor: „Jeder neue Eintrag bietet die Möglichkeit, ein fehlendes Bindeglied im Familienstammbaum zu finden. Das erfreut das Herz.“

Dass dem so ist, weiss Anne Mette Broberg Paulsen aus eigener Erfahrung. 1984 schloss sie sich der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage an, einer Kirche, die grossen Wert auf die Familie legt und deren Mitglieder daran glauben, dass Familien durch Verheissungen und Zeremonien im Tempel miteinander verbunden – aneinander gesiegelt – werden können. Im darauffolgenden Jahr reiste Mette zusammen mit Freunden 600 Kilometer weit, um an der Eröffnung und Weihung des Stockholm-Tempels in Schweden teilzunehmen. Es war ihr allererster Tempelbesuch, der ihren Wunsch, ihre Abstammung in Erfahrung zu bringen, noch verstärkte.

Mette beneidete Freunde, deren Familienchroniken bis ins fünfzehnte Jahrhundert zurückreichten, und einen Kollegen, der zuhause herrliche Porträts von Vorfahren an der Wand hängen hatte. Sie wusste nur sehr wenig über ihre Familie väterlicherseits – lediglich, dass der Nachname Broberg lautete, ein schwedischer Name, und dass ihr Vater eigentlich aus Grönland stammte. Sie sehnte sich danach, ihre Abstammung zu kennen. Sie wollte unbedingt herausfinden, wer ihre Vorfahren waren, woher sie stammten, wie sie waren und ob sie ihnen ähnlich war.

Obwohl ihr zunächst nur sehr wenige Angaben vorlagen, machte sie sich an die Aufgabe, mehr über ihre Herkunft zu erfahren. Es gelang ihr, sechs Generationen von Brobergs in Grönland ausfindig zu machen, doch weiter kam sie nicht. Den Archiven in Grönland zufolge wurde ihr Ur(x 4)grossvater, Nils Wilhelm Broberg, um 1741 in Schweden geboren. 1774 wanderte er zusammen mit seiner Frau und den fünf Kindern nach Grönland aus, wo er 1820 starb. Aber von wo in Schweden stammte er?

Viele Jahre lang versuchte Mette, Nils’ Geburtsort herauszufinden. Im August 2013, nachdem ihr Sohn Sebastian seinen Dienst als ehrenamtlicher Missionar der Kirche angetreten hatte, war Mette betrübt. Sie machte sich viele Gedanken, sagte sich aber schliesslich: „Du kannst entweder in Selbstmitleid versinken oder aber auf deinem Laptop nach Nils Wilhelm Broberg suchen.“ Sie entschied sich für Letzteres.

Bei der Suche am Computer bekam sie plötzlich Herzklopfen. Sie konnte nicht glauben, was sie da sah. Direkt vor ihren Augen stand schwarz auf weiss, wo in Schweden Nils Wilhelm Broberg gewohnt hatte. Es war unglaublich! Sofort vergass sie ihre Sorgen und begann, nach ihrer lange verlorenen Familie zu suchen. Sie konnte ja nicht ahnen, dass dies nur die Spitze des Eisbergs war. Mit der Hilfe eines schwedischen Historikers machte sie Aufzeichnungen mit vielen Vorfahren ausfindig. Einige davon waren Freunde des schwedischen Königs Karl XII. Ihr Traum, Ihren Stammbaum zurückzuverfolgen, war endlich in Erfüllung gegangen.

„Jede Woche werden Millionen neuer Namen und Aufzeichnungen den Sammlungen auf FamilySearch.org hinzugefügt. Jetzt liegt es an Ihnen, mehr über Ihre Familie in Erfahrung zu bringen“, so Kux.

Was kann man über die eigene Herkunft in Erfahrung bringen? Wie Mette herausgefunden hat, zahlt sich Beharrlichkeit aus. Sie können FamilySearch.org aufrufen und sich auf diese Entdeckungsreise begeben. Mit über 8 Milliarden Einträgen ist es die weltweit grösste Website für Familienforschung.

 

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.